So richten Sie 2026 das Sprühen nach Sprühplan an Ihrer Sprühmaschine ein

Ein Feldsprühgerät in der Abenddämmerung, dessen Sprühbalkendüsen über einem farbigen Raster leuchten, während zwei Personen am Feldrand die Einstellungen besprechen

Die Organisation des sprühplanbasierten Sprühens umfasst vier wesentliche Aufgabenbereiche: Datenerstellung, Kartenübertragung, Ausführung am Gerät und agronomische Entscheidungsfindung. Diese können von verschiedenen Anbietern – wie beispielsweise einem Agrarwissenschaftler, einer Softwareplattform und einem Hardware-Anbieter – übernommen oder durch einen integrierten Partner gebündelt werden. Entscheidend ist die Koordination dieser Elemente, damit sie nahtlos mit Ihrer vorhandenen Sprühmaschine zusammenarbeiten.

Wenn Sie mit dem Sprühen anhand von Sprühplänen beginnen, können Sie standortspezifische Behandlungen planen; der tatsächliche Einsatz und die Ernteerträge hängen von der Anwendung und der Einstellung ab. Dazu müssen jedoch einige verschiedene Aspekte aufeinander abgestimmt werden. In diesem Leitfaden wird erläutert, wer welche Aufgaben übernimmt, in welcher Reihenfolge die Arbeitsschritte erfolgen und wie Sie Ihre eigene Maschine für die Präzisionsausbringung vorbereiten.

Wer ist bei der Sprühbehandlung auf ärztliche Verschreibung für was verantwortlich?

Um Verschreibungskarten erfolgreich einzusetzen, müssen vier unterschiedliche Rollen besetzt sein. Manchmal erbringt ein Unternehmen mehrere Dienstleistungen, doch wenn Sie die einzelnen Funktionen verstehen, können Sie die richtige Struktur für Ihren Betrieb aufbauen.

Rolle Was es bietet Wer macht das normalerweise? Was Sie von ihnen brauchen
Daten- und Kartenerstellung Eine digitale Karte mit Ausbringungsvorgaben (z. B. Shapefile, ISO-XML), die dem Sprühgerät mitteilt, wo bestimmte Ausbringungsmengen auszubringen sind. Drohnen-Dienstleister, Anbieter von Satellitenbildern oder Ihr Agrarwissenschaftler bzw. Pflanzenbauberater. Eine mit Ihrer Softwareplattform kompatible Kartendatei, die in der von Ihnen benötigten Auflösung bereitgestellt wird.
Kartenübertragung und -speicherung Eine cloudbasierte Plattform, über die die Karte hochgeladen, an das Terminal des Sprühgeräts gesendet und die daraus resultierenden „Ausbringungsdaten“ gespeichert werden können. Eine Betriebsmanagement-Software (FMS) oder eine spezielle Technologieplattform wie „LeapSpace“ vonBBLeap. Drahtlose Verbindung zur Maschine und sichere Speicherung von Anwendungsdaten.
Ausführung auf dem Rechner Die Hardware am Sprühgerät, die die Karte ausliest und die Ventile steuert, um die Ausbringmenge pro Düse oder Abschnitt anzupassen. Die Durchflussregler und die „ Düse “-Hardware des Sprühgeräts. Die LeapBox vonBBLeap nutzt eine Frequenz- und Tastgradregelung und unterstützt die Ausführung hochauflösender Taskmaps innerhalb eines kompatibel konfigurierten Arbeitsablaufs. Die Fähigkeit, die Anweisungen der Karte präzise bei der vorgegebenen Geschwindigkeit und dem vorgegebenen Druck auszuführen.
Entscheidungen in den Bereichen Fahrtechnik und Agrarwissenschaft Den Sprühwagen auf dem Feld bedienen und die endgültigen agronomischen Entscheidungen hinsichtlich Ausbringungsmengen, Mitteln und Zeitpunkten treffen. Der Erzeuger, Landwirt oder Auftragnehmer. Ein klares Verständnis der Ziele für die Ausbringung mit variabler Ausbringungsmenge.

Welche Schritte sind für den Einstieg erforderlich?

Sobald Sie die Funktionen verstanden haben, können Sie einer logischen Abfolge von Schritten folgen, um Ihr Sprühgerät für den Einsatz von „ Applikationskarte “ vorzubereiten. Wenn Sie diese Schritte befolgen, stellen Sie sicher, dass Sie nicht in eine Dienstleistung oder ein Produkt investieren, bevor Sie sich vergewissert haben, dass Ihre Maschine kompatibel ist.

  1. Prüfen Sie die Funktionen Ihres Spritzgeräts: Der allererste Schritt besteht darin, Ihre derzeitige Ausrüstung zu begutachten. Lässt sich die Ausbringmenge bereits variieren? Unterstützt das Terminal Aufgabenkarten? Im nächsten Abschnitt erläutern wir, worauf Sie achten sollten.
  2. Legen Sie die benötigte Auflösung fest: Müssen Sie die Ausbringmenge pro Abschnitt, pro Düse oder sogar auf einem Raster, das kleiner ist als Düse, variieren? Diese Entscheidung bestimmt sowohl die Wahl der Kartenquelle als auch der Hardware für das Sprühgerät. Für hochauflösendes punktgenaues Sprühen ist beispielsweise eine individuelle Steuerung Düse erforderlich.
  3. Wählen Sie eine Kartenquelle aus: Sie oder Ihr Anbauberater können eine geeignete Karte erstellen, oder Sie können einen Datenanbieter wählen, der ein kompatibles Format bereitstellt. Diese Karte könnte auf Satellitendaten für die Stickstoffausbringung, Drohnenaufnahmen zur Unkrauterkennung oder Bodenscans für das Nährstoffmanagement basieren.
  4. Konfiguration und Angebot bestätigen: Bevor Sie ein Nachrüsten kaufen oder installieren, besprechen Sie mit dem Anbieter den gesamten Arbeitsablauf von der Karte zur Maschine, die Kompatibilität, die erforderlichen Komponenten, die Installationsvoraussetzungen und die Kosten.
  5. Richten Sie die Maschine für die Kartenausführung ein: Sobald die Konfiguration und das Angebot vereinbart sind, veranlassen Sie die erforderlichen Installationsarbeiten. Für eine hochauflösende Ausführung sind eine geeignete Steuerung „ Düse “, eine entsprechende Hardware-/Softwarekonfiguration sowie kompatible Karten erforderlich; ein generisches PWM- Nachrüsten allein reicht hierfür nicht aus.
  6. Führen Sie einen Test auf dem Feld durch: Beginnen Sie mit einem einzelnen Feld, um den gesamten Arbeitsablauf zu testen. Laden Sie eine Karte hoch, senden Sie sie an die Maschine, führen Sie die Ausbringung durch und vergewissern Sie sich, dass alles wie erwartet funktioniert.
  7. Überprüfen Sie die Ausbringungsdaten: Sehen Sie sich nach dem Sprühen die Ausbringungskarte in Ihrer Softwareplattform an. Dieser entscheidende Schritt stellt sicher, dass die Sprühmaschine die vorgesehenen Ausbringmengen an den richtigen Stellen ausgebracht hat, und schließt damit den Kreislauf Ihres Präzisionslandwirtschaftsprozesses.

Was sollten Sie an Ihrem Sprühgerät als Erstes überprüfen?

Bevor Sie sich an Anbieter wenden, sollten Sie Ihre derzeitige Sprühmaschine einer kurzen Überprüfung unterziehen, um festzustellen, welche Modernisierungen erforderlich sind. Die bestehende Konfiguration Ihrer Maschine bildet die Grundlage für jedes System zur Erstellung von Ausbringungskarten.

  • Auslegersteuerung (Abschnitts- oder Einzel Düse): Verfügt Ihre Spritze über Auslegerabschnitte (z. B. Ein- und Ausschalten von 3-Meter-Abschnitten) oder über eine Einzel Düse -Steuerung? Das Ein- und Ausschalten von Abschnitten und die Steuerung der variablen Ausbringmenge sind unterschiedliche Funktionen. Prüfen Sie separat, ob das Steuergerät die Ausbringmenge variieren und Karten ausführen kann; für hochauflösende Ausbringungen ist zudem eine entsprechend konfigurierte Düse -Steuerung erforderlich.
  • Terminalkompatibilität: Unterstützt Ihr Terminal in der Fahrerkabine externe Routenpläne (oft auch als „Task Maps“ oder „VRA-Karten“ bezeichnet)? Prüfen Sie die unterstützten Dateiformate (z. B. ISO-XML, Shapefile), um die Kompatibilität mit Kartenanbietern und Softwareplattformen sicherzustellen.
  • Verhalten in Kurven: Bei Kurvenfahrten bewegt sich das äußere Ende des Auslegers deutlich schneller als das innere Ende. Ein System ohne entsprechende „ Kurvenkompensation “ kann außen zu wenig oder innen zu viel Kraft aufbringen. Systeme wie die „Curve Control“ von BBLeappassen die Kraftverteilung pro Düse an, um diesen Geschwindigkeitsunterschied automatisch auszugleichen.

Wie läuft das bei „ BBLeap “ ab?

Wenn Sie ein bestehendes Sprühgerät für hochauflösende Sprüharbeiten mit der „ Applikationskarte “-Methode aufrüsten möchten, bietet „ BBLeap “ einen optimierten Weg dorthin.

Das LeapBox-System ist für den Einsatz als „ Nachrüsten “ (Fertigkonfiguration) für Sprühgeräte verschiedener Marken konzipiert. Es nutzt eine Frequenz- und Tastverhältnis Düse -Steuerung mit bis zu 100 Hz. Die Ausführung hochauflösender Arbeitskarten mit einer Rastergröße von bis zu 25 × 25 cm hängt vom konfigurierten Hardware-/Software-Workflow und von kompatiblen Karten ab. Der Prozess beginnt in der Regel mit der Überprüfung der Kompatibilität Ihrer Maschine. Anschließend können Sie mithilfe des Online-Konfigurators ein individuelles Angebot für Ihre Konfiguration einholen.

Was die Daten selbst betrifft, arbeitet BBLeap mit einem Netzwerk von Datenanbietern zusammen, die hochauflösende Karten für Ackerbau -Anbauflächen und Obstplantagen erstellen können. Diese Karten lassen sich problemlos auf die LeapSpace-Cloud-Plattform hochladen und direkt an die LeapBox an Ihrer Spritze senden.

Um die Technologie in Aktion zu erleben, erkundigen Sie sich bitte bei BBLeap nach den verfügbaren Vorführterminen, einschließlich Ort, Terminplanung und etwaiger Kosten.

Wie sieht der Zeitplan aus und was können Sie erwarten?

Die Zeit, die für die Einrichtung eines Sprühgeräts für die Düngemittelausbringungsplanung benötigt wird, hängt von der Komplexität Ihrer Maschine und der jeweils installierten Hardware ab. Klären Sie vor der Entscheidung die Installationsmodalitäten und den Zeitplan für Ihre Konfiguration. Erkundigen Sie sich außerdem, welche Schulungen und welcher Support enthalten sind und wie Sie den ersten Arbeitsablauf mit der TaskMap testen können. Dies sind Punkte, die mit dem Anbieter zu vereinbaren sind – es handelt sich dabei nicht um einen garantierten Fertigstellungstermin oder ein automatisches Schulungspaket.